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Beschreibung
Die Geschichte beginnt mit der sogenannten Machtergreifung und der brutalen Verfolgung Andersdenkender durch die SA-Kämpfer in den ersten sechs Monaten nach dem 30.1.1933. Besonders betroffen davon sind Kommunisten, Sozialdemokraten, Juden und andere Minderheiten wie Sinti, Roma, Behinderte, Homosexuelle und alle diejenigen, die von den Nazis als Asoziale bezeichnet werden. Die Mörder sind Teil des damaligen Staatsapparates, werden also für ihre Untaten nicht bestraft. Die meisten von ihnen werden später zur Wehrmacht eingezogen. Einige überleben den Krieg nicht. Die Überlebenden haben wie viele andere NS-Verbrecher völlig unbehelligt nach Kriegsende ihr Leben weiterführen können. Niemand wusste von ihrer NS-Vergangenheit. Keiner von ihnen wurde zur Rechenschaft gezogen, jedenfalls in Westdeutschland. Bis im Jahre 1993 in Berlin-Köpenick ein Baugrundstück ausgehoben wurde und man dort sechs noch relativ gut erhaltene Leichen aus der Nazi-Zeit gefunden hat. 60 Jahre nach der sogenannten Blutwoche in Köpenick, bei der zahlreiche politische Gegner ermordet wurden.
Die Protagonisten sind natürlich frei erfunden. Aber die geschilderten Taten haben sich in vergleichbarer Brutalität tausendfach, vielleicht sogar millionenfach ereignet. Opfer und Täter stehen stellvertretend für eine Vielzahl damaliger Zeitgenossen. Kaum einer der Täter ist für diese Taten zur Rechenschaft gezogen worden. In Westdeutschland kein einziger.
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