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Beschreibung
Die beiden japanischen Wirtschaftsprofessoren Nonaka und Takeuchi erörtern den Stellenwert den menschliches Wissen als grundlegendes und universelles Element in jeder Organisation einnimmt. Im Unternehmen wird Wissen demnach nicht nur verarbeitet, es wird auch erzeugt, was bisher in der Managerliteratur nahezu unberücksichtigt blieb. Nach jahrelangen Forschungen bei japanischen Unternehmen kamen Nonaka und Takeuchi zur Ansicht, dass gerade dieser Gesichtspunkt die bedeutendste Quelle für den Erfolg japanischer Unternehmen am internationalen Markt zu sein scheint. Des Weiteren weisen sie darauf hin, dass es zwei Arten von Wissen gibt, nämlich explizites und implizites Wissen und das sich in dem Umgang mit der jeweiligen Wissensform auch der entscheidende Unterschied zwischen Japan und dem Westen zeigt. Während in der westlichen Philosophie jeweils der einzelne als Inhaber und Verwalter des Wissens gilt, so zeigt die Studie von Nonaka und Takeuchi, dass eigentlich der einzelne durch sein Wissen mit der Organisation zusammenwirkt. Nonaka und Takeuchi erkennen dabei Wissensschaffung auf drei Ebenen, auf individueller, Gruppen -und Organisationsebene. Das Ziel stellt für Nonaka und Takeuchi die Etablierung eines allgemeinen Modells der Wissensschaffung im Unternehmen dar. Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass das gesammelte Material aus den japanischen Unternehmen keineswegs als nachzuahmende Erfolgsgeschichten sondern als neutrale Fallstudien dargestellt werden soll. Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 2,00, Universität Wien, 2 Quellen im Literaturverzeichnis.
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