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Einsames Ziel - Yukon

Einsames Ziel - Yukon

Veröffentlicht: 2021-11-30
© Radundsoziales.de
Einsames Ziel - Yukon - QR Code
Veröffentlicht: 2021-11-30
© Radundsoziales.de

Beschreibung

Welcher richtige Outdoor-Fan träumt nicht von der unberührten Wildnis Kanadas? Für wen klingt das Wort „Yukon“ nicht wie Musik in den Ohren? Der Autor hat mit zwei Freunden und 16 Schlittenhunden gewagt, woran die kanadische Polizei - die RCMP - gescheitert ist. Er hat das Yukon-Gebiet und die Mackenzie-Mountains auf einer Strecke von über 1800 Kilometern mit Hundeschlitten durchquert. Dieses Buch schildert die Geschichte der Expedition und zeigt auf atemberaubend schönen Fotos den Alltag im Schnee. 52 Grad unter Null, in Bildern festgehalten. Zum Staunen, Träumen und für das kleine Fernweh zwischendurch!
Der Yukon, das Land der Trapper, der Goldgräber und Abenteurer - aber auch das Land der Kälte, der Schlittenhunde und der unberührten Natur.
Acht Monate kämpften sich Franz Six, Anton Stadler und Andreas Hutter durch die subarktische Wildnis. Nicht alles kam, wie es geplant war. Mit viel Improvisationstalent schafften es die drei aber stets, sich aus den brenzligen Situationen zu befreien.
Im Februar waren sie im Süden des Yukon-Territoriums gestartet, nachdem sie drei Monate abseits von jeglicher Zivilisation mit ihren Hunden trainiert hatten. Auf ihrer Tour, die sie quer durch die Mackenzie-Mountains führte, bekamen sie für drei Monate keine andere Menschenseele zu Gesicht. Sie kämpften sich durch bis zu zwei Meter tiefen Pulverschnee, der ihre Tagesetappen bis auf fünf Kilometer schrumpfen ließ.
Nach einigen Wochen erreichten sie die windgepeitschten Hochebenen, die Mac Millan Planes. Über diese Plateaus gelangten sie zu den schwer begehbaren Bergtälern der Mackenzie-Mountains, die durch steile Pässe miteinander verbunden sind. Im April standen sie am Snake, dem Fluß, der sie zu ihrem Ziel, einem Indianerdorf im äußersten Norden Kanadas, führen sollte.
Leider hatte sie inzwischen der Frühling eingeholt. Das Eis auf den Flüssen schmolz.
Kurze Zeit konnten sich die drei Männer mit ihren 16 Huskies noch über wacklige Eisbrücken, schneefreie Flußläufe und immer wieder durchs eiskalte Wasser ein Stück weiter ihrem Ziel nähern, bis Anfang Mai die Natur endgültig den Riegel vorschob.
Nur mit Hilfe eines selbstgebauten Floßes war es den Abenteurern möglich, wieder in die Zivilisation zu gelangen.
Der Autor schildert erfreulicherweise nicht nur die spannenden Momente dieser Expedition, sondern auch die ersten Erfahrungen mit Huskies und erzählt mit viel Liebe die Charaktereigenschaften dieser Tiere. Spannende Trappergeschichten gehören in dieses Buch genauso wie Stories von Wölfen und Bären. Dem Leser wird klar, wie unwichtig die zurückgelegte Distanz im Vergleich zu der hautnahen Konfrontation mit der Natur und deren Bewohnern und der zwischenmenschlichen Beziehung in der Dreiergruppe ist.
Das mit begeisternden Fotos illustrierte und mit viel Humor geschriebene Buch zeigt, daß eine Expedition nicht nur hart und gefährlich sein muß, sondern daß ein Unternehmen dieser Art auch schön sein kann. Mit viel Selbstironie erzählt Andreas Hutter von den Fehlern und Mängeln des Trips. Der Leser wird sich ein Schmunzeln und schadenfrohes Lachen an manchen Stellen wohl kaum verkneifen können.

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