Eine musikalische Postkarte – auf Spanisch und in Lateinamerika produziert
Mit ganz viel Wärme in der Stimme folgen JEREMIAS der Sonne durch Südamerika und veröffentlichen zum ersten Mal eine spanischsprachige EP. Wenn die Indie-Band sich mit sanfter Aussprache und rollendem R durch die Songs schwingt, wirkt es, als hätte sie schon immer auf Spanisch gesungen. Die vier Musiker vermitteln mit Leichtigkeit und Sehnsucht die Eindrücke ihrer Reise durch Lateinamerika und schreiben ein Kapitel, das sich nicht wie ein kurzer Ausflug anfühlt, sondern wie ein musikalisches Tagebuch.
„QUÉ QUIERO MÁS“ mit Sofia Monroy und „MI SUEÑO“ tragen ein Gefühl von Aufbruch und Fernweh in sich. Gerade „MI SUEÑO“, ein Song über Paraguay, klingt wie ein Blick zurück und nach vorn zugleich. Und die paraguayischen Wurzeln von Sänger Jeremias Heimbach erklären, warum sein spanischer Gesang hier so natürlich klingt.
Mit „SOLITO“ bekommt die EP einen besonderen Glanzpunkt: Gemeinsam mit der venezolanischen Künstlerin maye ist ein Track entstanden, der Nähe und Alleinsein sowie Sommer und Melancholie ineinanderfliessen lässt. „PAZ“ wiederum verspricht schon im Titel Ruhe, Frieden und Weite – passend zu einer Veröffentlichung, die nicht mit Lautstärke beweisen muss, wie mutig sie ist.
„NOTES FROM LATAM“ präsentiert den Klang einer Band, die sich treiben lässt, ohne sich zu verlieren: spanisch, sonnig, weich und doch voller Haltung. JEREMIAS sammeln Eindrücke, verwandeln sie in Songs und nehmen uns mit auf eine Reise, von der man nicht ganz unverändert zurückkommt.